Sunday, November 27, 2011

Onychomykose

Ein Thema, worüber man nicht gerne spricht: Nagelpilz. Dabei betrifft es Millionen von Menschen, Tendenz steigend. Der Nagelpilz ist eigentlich ein Parasit, der von dem Trend zu schicken aber engen und muffigen Schuhen stark profitiert. Ureinwohner oder Menschen in südlichen Ländern, die oft noch Sandalen tragen, kennen das Problem nicht.

Das gefährliche an Nagelpilz ist, dass er oft sehr lange nicht erkannt wird und zugleich hoch infektiös ist. Es beginnt meistens als kleine Stelle am Rand vom Nagel, in der der Nagelpilz beginnt das Keratin vom Nagel anzugreifen und sich dort vermehrt. Schon in dieser Phase beginnt er seine Pilzsporen zu streuen, die zuerst die anderen Nägel am Fuß befallen können, aber dann auch Familienmitglieder und alle diejenigen, die die Pilzspur im wahrsten Sinne des Wortes betreten.

Ist es erstmal so weit, wird man den Nagelpilz meistens nur mit einer langwierigen Behandlung wieder los. Spezielle Medikamente könnten äußerlich aber auch innerlich angewendet werden, in der Regel erstreckt sich die Behandlung aber auf viele Monate bis zu einem Jahr hin.

Wie bei anderen Hauterkrankungen auch ist es sinnvoll, hier ein spezialisierten Facharzt für Dermatologie aufzusuchen, der die geeignete Therapie aussuchen wird. In leichteren Fällen kann man es mit einem Nagellack versuchen, eine fortgeschrittene Onychomykose wird man allerdings nur mit Tabletten (beispielsweise Wirkstoff Terbinafin) unter Kontrolle bekommen.

Einige kritische Gedanken zum Thema Haarausfall und Behandlung mit Propecia (Wirkstoff Finasterid)

Haarausfall ist ein weit verbreitetes Phänomen, dass Männer und Frauen betreffen kann. Allerdings ist die Behandlung unterschiedlich, da die hormonelle Ausgangslage verschieden ist. Wer als männliches Wesen zu einem Facharzt für Dermatologie geht, wird in aller Regel den Wirkstoff Finasterid verordnet bekommen, landläufig unter dem Handelsname Propecia bekannt.
Im Prinzip ist dagegen auch nichts einzuwenden, stellt es doch fast die einzig wirksame Behandlungsmöglichkeiten dar. Wobei kommen wir gleich zum Begriff der Wirksamkeit - dies ist sehr relativ. Wer glaubt, dass er mit publiziert die einstige Haarpracht wieder zur vollen Blüte bringen kann wird sich höchstwahrscheinlich ihren. Die medizinisch belegte und statistisch abgesicherte Wirksamkeit bezieht sich lediglich auf ein besseres Ergebnis als das einer Vergleichsgruppe, die ohne jeden Wirkstoff behandelt wurde. Während bei dieser der weitere Haarausfall ungebremst weitergeht kann mit Propecia eine gewisse Verlangsamung und in günstigen Fällen sogar einen Stopp erreicht werden. Eher selten kommt es auch zu einem Neuwuchs mit kräftigen Haaren.
Insofern kann man schon sagen das unter Blinden der Einäugige der König ist, aber Wunder darf man bei diesem Produkt gegen Haarausfall einfach nicht erwarten.
Und noch ein wichtiger Tipp: Inzwischen gibt es sehr preiswerte Nachahmerprodukte (Generika) mit dem Wirkstoff Finasterid, die preiswerter als Propecia sind. bei dem hohen Preis der weiterhin verlangt wird eine durchaus sinnvolle Einsparungsmöglichkeit, den man schnell in weitere Produkte im Kampf gegen den Haarausfall investieren kann und auch muss.