Friday, October 8, 2010

Partnermassage aus zwei Sichtweisen

Es gibt zwei Formen von Partnermassage.

Die eine ist die einfach Form der Massage für die Muskelatur zu lockern, wo wir später noch mal kurz drauf eingehen und die andere ist die Partnermassage betreffend Sexualität.

Für viele Paare ist Sexualität aus dem Grund ein sehr großes Problem, weil sie nicht richtig in Stimmung kommen. Doch diesem Problem Einhalt geboten werden kann durch eine sinnliche Partner-Massage. Es sind hier aber nicht nur die Handgriffe allein, die ausschlaggebend sind, sondern auch das Drumherum. Denn ein kahler weißer Raum tötet nicht nur die Stimmung beim Sex, sondern schon beim Vorspiel. Aus diesem Grund sollte man eine möglichst angenehme Atmosphäre in dem Raum schaffen, in dem die Partnermassage und später der Sexualakt stattfindet. Vor allem aber sollte man dafür sorgen, dass man ungestört ist. Die Kinder vielleicht (natürlich nur auf freiwilliger Basis) zur Großmutter geben oder die Zeit nutzen, in der die Kinder bei Freunden spielen. Wer von den Partnern sich massieren lässt, der sollte sich auf jeden Fall auf eine feste Unterlage legen. Die Bettmatratze genügt hierfür natürlich. Derjenige, der massiert, der sollte sich auf dem Bett Platz schaffen, dass er sich hinsetzen bzw. hinknien kann.

Die Partnermassage kann entweder den Zweck verfolgen, dass sie den anderen lediglich entspannen soll oder aber als Vorspiel dienen. Allgemein ist zur Partnermassage zu sagen, dass diese zu den schönsten Dingen, die man sich schenken kann in einer Beziehung als Liebesbeweis. Durch die Partnermassage zeigt man echte Bereitschaft zur völligen Hingabe, natürlich auch zur körperlichen Nähe und zur absoluten Intimität. Ein wichtiges Utensil dieser Art von Massage ist natürlich das angenehm duftende Öl. Ehe man den Partner damit aber berührt, sollte man das Öl zwischen den Händen wärmen. Denn zu kaltes Öl wird auf der Haut als unangenehm empfunden.

Dies wäre die Partnermassage von Seite der Sexualität gesehen. Die andere Seite ist um dem Partner die Muskelatur zur lockern. Dabei können sämtliche Körperpartien massiert werden. Man kann aber auch Massagegeräte zur Hilfe nehmen und spezielle Öle. Wem dies jedoch zu viel ist, der kauft sich professionelle Massagesessel . Diese sind zwar immer noch teuer, können aber unheimlich gut zur Entspannung verhelfen und die Muskelatur präventiv locker lassen.

  1. Gisela Dusche

    Tuesday, January 11, 2011 - 19:23:32

    Völlig richtig. Der ein muss bzw. darf bzw kann sich völlig aufgeben. Was ich selbst aber fast interessanter finde: man lernt als Massierender unglaublich viel über den Körper des anderen. Was gefällt, was nicht, was geht in Richtung Sexulität, was v.a. in Entspannung…. Und auch, was man selbst gerne haben würden. Was ich damit sagen möchte: es lohnt sich nicht nur kurzfristig, sondern auch später noch.

  2. Martina Duschel

    Thursday, April 28, 2011 - 16:55:53

    Was ich noch hinzufügen möchte: Wem der nötige Partner abgeht - und ich selbst gehöre leider auch wieder dazu - der kann sich auch selbst etwas gutes tun. Nicht (nur) sexuell gemeint, sondern auch in Sinne von “den Körper kennenlernen”. Eine herrliche Sache, auf sich selbst und seine körperlichen Empfindungen konzentriert zu sein. Versuchen sie’s mal! LG, Martina